Meine Einstellung

Texte über alles, was mich bewegt

Was hat die Stille mit mir gemacht?

 Die neue Getragenheit ist zu einem Erlebnis geworden, dass meinen Erfahrungsschatz erweitert und sich tief in mir eingegraben hat. Sie lässt mich neu kennenlernen und meinen Sinnen mehr als bisher vertrauen. 
 
Unbekannte Stille annehmen, erfordert altvertraute Wege verlassen. Fremde Pfade betreten, setzt Mut voraus. Um Sicherheit auf ungewohntem Terrain zu erlangen, wird Vertrauen zu einer neuen Herausforderung. Das hat eine ganz neue Dynamik entfacht, die mein Leben verändert hat. 

Ein Leben, das bis jetzt gleichbleibend und vorhersehbar war. Ein Leben, das nun Vertrauen verlangt für eine Situation, die neu und so fremd ist.

Was ist geschehen? Was hat die Stille mit mir, mit uns allen gemacht?

Warum fällt mir plötzlich auf, wie laut ein Vogel trällert? Wie weithin hörbar das Rauschen des Baches ist? Blumen viel heller leuchten als sonst und Steine plötzlich Geschichten erzählen? Wie kann es sein, dass ich auf einmal weiß, wie Sehnsucht riechen und Freude schmecken kann? Wie kommt es, dass ich den Schmerz in den Augen des anderen sehe, obwohl er es hinter einem Lächeln versteckt? Aus welchem Grund kommt Herzlichkeit, die ich aussende, wie ein Bumerang zu mir zurück?

Was hat mich verändert?
Was hat die Welt verändert?

Wir sind die gleichen Menschen wie zuvor. Aber sind wir noch dieselben?
Hat die Zeit der weltumspannenden Einkehr einen „besseren“ Menschen aus mir gemacht? Oder darf ich mich in Ermangelung gesellschaftlicher Ablenkungen neu entdecken? Vielleicht sogar die innere Stärke wahrnehmen, die ich bisher noch nie auf diese Weise für mich selber eingesetzt habe? Warum eigentlich nicht? 

Was musste geschehen, dass sich neue Blickwinkel aufgetan haben? Hat ein kleiner Auslöser genügt, damit ich vieles in Frage stelle? Und mein Leben hinterfrage? Lärm eintausche für Stille. Ruhe. Besinnung. 

Das macht mich auf eine neue Art lebendiger als je zuvor. Es lässt mich nah mit allem sein – vor allem, mit mir selbst!

Ein Stück Hoffnung

Nie hatten wir mehr Zeit zum Nachdenken und Grübeln, als in dieser Corona-Phase. Für uns, die wir der Hochrisikogruppe angehören, ist es nicht so schlimm, wie für die Jungen. Wir haben gelernt, mit weniger Kontakten und gesellschaftlichem Leben auszukommen. 
Diese Zeit der Isolation halten wir nach 59 Jahren Ehe locker aus. Auch in dieser Periode sind wir bereit das Gespräch aufrechtzuerhalten. Uns nicht wegen unwichtiger Dinge aufzuregen. Den Alltag wie gewohnt zu gestalten und wenn möglich, in allem trotzdem das Positive zu sehen. 
Mit Freude stellen wir fest, wie kreativ die Menschen in dieser Zeit werden. Wie mehr Nähe in der Familie zu noch besserem Verständnis führen. Dass Kommunikation einen neuen Stellenwert bekommt. Man redet wieder mehr miteinander. Dass so viele Menschen bereit sind über die Grenze ihrer Belastbarkeit zu gehen. Wir erleben, wie so mancher in der schwersten Krise seines Lebens stärker geworden ist. Wie viel mutiger der Einzelne sich dem Schicksal entgegenstemmt. Sie alle folgen der Hoffnung für die Zukunft. Dadurch lehren sie anderen genau dies: den Glauben daran, dass alles wieder gut sein wird.
Wir denken nicht mehr so viel an die Vergangenheit. Uns interessiert das, was noch auf uns zukommen wird. Die Sorge, wie die Jugend mit all den Einschnitten und Begrenzungen zurechtkommt, ist nicht unbegründet. Sie kennen nicht die Entsagungen, die Ängste ums Überleben, die ihre Groß- und Urgroßeltern schon erlebten. 
Was das Kommende bringen wird, können wir alle noch nicht absehen. Doch man flüchtet sich in Wunschträume: Mit den Enkelkindern schmusen. Mit den Kindern wieder essen gehen. Reisen. Und anderen Menschen ohne schützende Maske begegnen zu können. Damit man sich wieder zulächeln kann, ohne dass der Gesichtsausdruck isoliert ist. Um denen, die einen Platz in unseren Herzen haben, unsere Verbundenheit mit einer Umarmung ausdrücken zu können.
Es passiert jetzt so viel Ungewohntes. Neue Ängste sind entstanden. Menschen, die ohne den Beistand ihrer Liebsten von dieser Welt gehen müssen. Da braucht es einen anderen Blick darauf, was die Werte des Lebens sind: Gesundheit. Ein Miteinander in Respekt und Anteilnahme. Achtsamkeit und Mitgefühl gegenüber den Menschen und der Natur!
Es braucht die Bereitschaft, uns mehr denn je einzusetzen für das, was uns am Herzen liegt. Es braucht die Hoffnung, dass ein anderer aus höherer Sicht hilft, die Aufgabe, vor der wir alle in dieser Zeit stehen, zu unserem Besten zu lösen.

Wir Senioren und das Virus

Wir haben Höhen und Tiefen erlebt und viel geleistet. Wir sind voller Lebenserfahrung. Wir gehören zu denen, die auch in schlechten Zeiten darauf vertrauten, dass etwas Schöneres nachfolgte. Wir verinnerlichten das Wort „Hoffnung!“
Wir Senioren.
Was ist bloß in kurzer Zeit geschehen, dass Mitgefühl, Rücksichtnahme und Zusammenhalt sich plötzlich wie ein Virus ausbreiten?
Virus? Corona?
Ein winzig kleines Ding - genannt Virus - schaffte, was in unserer hochtechnisierten Zeit bisher nichts anderes in diesem Ausmaß geschafft hat. Der Mensch wird schlagartig aufgefordert, sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen; Dass es Sinn macht, sich mit seiner Denkweise, mit seinem Seelenleben zu beschäftigen; Zu erkennen, dass wahres Glück nicht vom Streben nach immer mehr abhängt.
 
Gönnen wir den Menschen und der Natur diesen erzwungenen Stillstand. Mit dem Virus kommt Stille in unser aller Leben. Eine Ruhe, die wie der Herbst des Lebens ist und die uns die Dankbarkeit lehrt. Besinnen wir uns auf die Einfachheit, die allen großen Wahrheiten zugrunde liegt. Tauchen wir ein in die Tiefen unserer Gefühle, lernen wir die Kraft des Neuanfangs aufs Neue. Bleiben wir offener für das Unerwartete, ohne deswegen das Selbstverständliche zu vernachlässigen.
Hoffnung vermag durch schwere Zeiten zu tragen. Sie lässt uns daran glauben, dass die Sonne wieder ins Zimmer scheint, wenn die Rollläden hochgezogen werden. Möge die Zeit der Verdunkelung kurz sein, aber Lehren daraus für ein neues Verständnis gezogen werden.
Entscheiden wir uns in diesen schwierigen Zeiten, das Leben trotzdem nicht grau in grau zu sehen. Die Palette des Lebens ist so wunderbar und die Farben, mit denen das Leben malt, sind vielfältig. Bemalen wir unsere Leinwand so bunt wie möglich und fühlen wir das Leben, so lange wir es können. 
 
Welche Welt werden unsere Kinder, unsere Jugend vorfinden, wenn sie an der Reihe sind, das Steuer des Lebens und der Umwelt zu übernehmen? Welche Gefühle und Werte werden ihr Leben bestimmen, wenn die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft nicht umdenken? Möge diese einschneidende Katastrophe dazu führen, dass noch rechtzeitig Maßnahmen gesetzt werden, um diese Welt um einiges lebenswerter zu machen. Für unsere Nachkommen, für uns Ältere, für die Tiere und für Mutter Natur.
 
Unsere Enkel halten sich von uns fern, damit es uns gut geht. Unsere Kinder rufen häufig an, weil sie um uns besorgt sind. Die jungen Nachbarn fragen, ob sie etwas für uns tun können.
Warum brauchen wir Menschen erst Katastrophen und einschneidende Maßnahmen, um wertzuschätzen, was wir bereits haben?

Nichts ist mehr, wie zuvor

Welten verschieben sich, so wie Zeiten es immer wieder tun. Nichts ist mehr, wie zuvor und doch sagen viele von euch, sie könnten keine Veränderung in ihrem Umfeld feststellen. Ja- in der Welt - da verändern sich Tatsachen, Gegebenheiten, politische- und wirtschaftliche Systeme in einem Tempo, das es ungewöhnlich ist. Wann wurden früher Missbrauch, Korruption und politische Einflussnahme in solcher Offenheit bekanntgemacht und zur Diskussion gestellt? Da wurden Dinge unter den Teppich gekehrt und die Masse mit manipulierter Wahrheit zufriedengestellt.  In der neuen Energie kommt mehr und mehr Verborgenes ans Tageslicht. Immer öfter werden bekannten Personen die Masken vom Gesicht gerissen und der unschöne Kern dieser Persönlichkeiten freigelegt.
 
Die neue Zeit mit ihrer intensiven Kraft und Energie baut auf Menschen, die bereit sind, sich ihrer inneren Werte und ihrer eigenen Wurzeln bewusster zu werden. Richten wir unser Augenmerk darauf, mit unserer Seelenabstammung in Kontakt zu kommen. Dadurch könnten wir inneres Gleichgewicht erfahren und dem alten Wissen in den Zellen die Gelegenheit geben, wieder „hervorzukommen." In der Beschäftigung mit den Vorfahren werden wir die Balance finden, die in so vielen Bereichen des Lebens verlorengegangen ist.

Nur im Einbeziehen vom Wissen unserer Ahnen und dem Wirken der Natur mit all ihren Formen, werden wir das Gleichgewicht finden, das uns den Frieden bringt. Das Wissen unserer Vorfahren ist ein so vielfältiges, spirituelles und alles einbeziehendes, das nur darauf wartet, wieder hervorgeholt zu werden. Die Einheit, mit allem was ist, aus der jeder Mensch hervorgegangen ist, soll wieder angestrebt werden. Eine Fülle an Heilwissen, an Einblicken in viele Zusammenhänge könnte sich vor uns auftun, wenn wir uns wieder „rückbesinnen." Dieses Gefühl des Eins sein mit allem was ist, sollten wir wieder in uns erwecken. Das würde uns in der neuen Energie helfen, mit der Fülle an negativen Schwingungen, die von Mal zu Mal mehr zunehmen, besser umzugehen.

Ein Mensch, der in sich ruht, der sich seiner Schöpferkräfte und Einheit mit dem Geist bewusst ist, wird die kommende Zeit als neuerstandenes Wesen frei von Angst und Altlasten überdauern. Er braucht nicht zu missionieren, nur zu sein, was er stets war und ist.  Schauen wir nicht ständig nach anderen Kulturen, sondern suchen wir mit unseren Vorfahren wieder mehr in Kontakt zu kommen. Sie könnten uns den Halt geben, um mit den neuen Energien konform zu gehen. Denn das große Reinemachen hat bereits überall um uns herum eingesetzt. Seit langem ist zu bemerken, wie sich der Spreu vom Weizen löst. In der Tat könnten unsere Vorfahren uns dabei behilflich sein. Denn die Hinwendung zur Sinnhaftigkeit des Lebens war bei unsren Ur-Ur-Ur-Ahnen das bestimmende Thema. Die Verbindung mit der Natur, das Bewusstsein weiterzuentwickeln - dies alles hatte im Leben unserer keltischen Vorfahren größere Priorität, als das am materiellen orientierte Denken und Handeln.

Ob bewusst oder unbewusst: Im Keltentum sind unsere kulturellen Wurzeln für uns alle greifbar. Hören wir auf unsere Ahnen. Spüren wir in uns hinein. Da ist altes Wissen in jedem von uns tief drinnen. Lassen wir es hervorkommen. Versinken wir nicht in den manipulativen Kommentaren unserer Medien, die uns in dieser alten, von Angst durchdrungen Schwingung festzuhalten versuchen. Geben wir unserer Seele die Freiheit und verhelfen wir ihr vor allem wieder zu jener Urkraft, die ihr innewohnt. Diese Kraft ist imstande, Großes zu vollbringen. Großes an Leistung, an Empfinden, an Ausdruck.
Reihen wir uns ein in die Liste derer, die auf die Impulse ihrer Vorfahren reagieren und ihrem Leben so einen neuen Sinn geben. Gesellen wir uns zu jenen, die sich mit der Natur verbünden, um mitzuhelfen, das Gleichgewicht der Erde wieder herzustellen. Das Wissen, um das umzusetzen, ist bereit, aus uns hervorzukommen. Alles was wir dafür brauchen ist offen und bereit zu sein die Weite dessen, was das Feld und das Wissen unserer Ahnen für uns bereithält, anzunehmen. Um Körper, Geist und Seele mit Gelassenheit, besserer Gesundheit und mit Freude zu erfüllen.

 Ich habe dich gerufen, so viele Äonen lang,
in deinem menschlichen Sein.
Du erkanntest nicht die Zeichen, die ich dir oftmals gab,
hörtest nicht in dich hinein. 
Nun bist du erwacht und die Erinnerung kehrt zurück
Du beginnst dich endlich zu lieben.
Entfalte deine Flügel, umarme die Weisheit in dir,
lass uns gemeinsam fliegen.

Wann kommt der geistige Klimawandel?

Immer mehr Menschen wenden sich von Vorgehensweisen und Denkmodellen ab, die von   Angst und von Manipulation gekennzeichnet sind. Sie fühlen sich darin nicht verstanden. Denn die Sehnsucht der Menschen geht nicht in die Richtung, die uns die mediale Überflutung mit Gewalt, brutalen Computerspielen, mit zerstörerischen Ansichten von Familie und der ständigen Wiederholung von angstmachenden Bildern vorgibt. 
 

Inzwischen müsste doch jeder wissen, dass wir mit unserem Denken unser Leben mitgestalten. Das Gesetz der Anziehung ist bekannt. Die Programmmacher versichern, dass jeder einzelne Film bereits bei der Herstellung und/oder beim Erwerb überprüft wird. Glaubt irgendjemand, dass Kinder und Jugendliche ab 20:00 Uhr nicht mehr vor dem Fernseher sitzen? Sind die Programm-Verantwortlichen der Meinung, man könne Filme deren Inhalte von Mord-, Grusel-, Kriegs- und Angstenergien geprägt sind, tagtäglich den Konsumenten zumuten? Ist es nicht so, dass selbst die Erwachsenen der Überflutung von Gewaltszenen überdrüssig geworden sind?


Was tun wir unseren Kindern, unserer Jugend damit an? Mit welchen Werten von Familie, von Respekt und harmonischem Miteinander werden sie zu Erwachsenen? Was schleppen diese jungen Seelen mit in ihre Zukunft? Was hilft es, wenn wir nur die Welt vor dem Müll des Konsums retten, aber auf den geistigen Klimawandel vergessen? 

Denn dies ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr für unsere Kinder und Jugendlichen. Sie werden mit blutrünstigen Filmen in den „erholsamen“ Schlaf geschickt, und das Umfeld fragt sich, weshalb die Gewalt mit immer drastischeren Folgen um sich greift.


Welche Welt werden unsere Kinder, unsere Jugend einmal vorfinden, wenn sie an der Reihe sind, das Steuer des Lebens und der Umwelt zu übernehmen? Wieviel wird an Herzensbildung und dem WIR-Gefühl in ihnen sein, das sie an die nächste Generation weitergeben können? Welche Gefühle und Werte werden ihr Leben einmal bestimmen, wenn sie mit negativen Programmen aufwachsen?
Ich bin überzeugt, dass die Macht, die der Generation der Älteren und Alten inne ist, (zu denen ich zähle) einen nicht zu unterschätzenden Einfluss hat. Nämlich als Vorbildwirkung und als Lehrende für neues Denken. Wir mit unserer Erfahrung müssen nicht hausieren gehen oder der Welt unsere Weisheit predigen – allein das, was wir sind, wie wir leben und was wir ausstrahlen, soll für die jüngeren Generationen Ansporn sein, es uns gleichzutun. 
Nehmen wir nicht mehr weiter schweigend hin, was uns an geistiger Nahrung vorgesetzt wird. Wehren wir uns dagegen: mit Protestbriefen/Mails, mit Kommentaren in den sozialen Netzwerken. In der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, dass wir uns mit Gleichdenkenden verbinden. Liebe Programmgestalter: Unterschätzt nicht die Kraft der Generation des „Indian Summers“!

Ich rufe zu einem Umdenken auf. Hin zu einem Fundament von mehr Seelennahrung im medialen Konsum. Das würde nicht nur bei unseren Kindern/Enkelkindern die Herzensbildung unterstützen, die Neugier auf ein Leben in Frieden und Freude stärken, einen gesünderen Schlaf bringen, und den Geist für das Schöne im Erdendasein öffnen. Es würde auch das harmonische Miteinander unter uns Erwachsene vertiefen. 

Wir brauchen Lösungen - keine guten Ratschläge!


Die Probleme, die wir an anderen sehen, sind dieselben, die wir haben, nur mit anderen Bezeichnungen. Es sind jene schwarzen Punkte in unserem weißen Lebensblatt, die wir am liebsten vor uns selbst verstecken würden. Aus dem einfachen Grund, damit andere nicht sehen, dass wir nicht so perfekt sind, wie wir uns geben.
 
Dabei sind es gerade diese dunklen Flecken, an denen wir festhalten und uns größtenteils weigern, sie auch nur kurz los zu lassen. denn würden wir uns entschließen sie anzusehen, müssten wir uns mit dem Schmerz auseinandersetzen, der mit ihrer Aufarbeitung einhergeht.
 
Lieber drücken wir uns vor Verantwortung, beißen um uns, wenn jemand der Wahrheit zu nahe kommt, und leugnen die Angst, die hinter jeder Verdrängung steht. Wir setzen Masken auf, geben uns spirituell und verständnisvoll und wissen für die Probleme anderer stets Lösungen, die wir selbst nicht beherzigen.
Aus dem einfachen Grund, weil Ratschläge, die in Büchern, in Seminaren und Workshops nahe gebracht werden, die Tendenz haben, nach wenigen Tagen dem Stress des Alltagsleben zu unterliegen. Wir bejahen die Wahrheit, die wir hören und lesen, sind aber in den wenigsten Fällen bereit, tatsächliche Ursachenforschung zu betreiben.

Wir verdrängen die Tatsache, dass die Lösung für unsere Probleme, in uns liegen.

Wer von uns hat schon die Größe und die Kraft, in die Tiefe der eigenen Seele zu gehen, um den wirklichen Grund aller unserer Schwierigkeiten herauszufinden. Will man freu sein von den ewig gleichen Mustern, Zwängen und Ängsten, die einem das Leben so schwer machen, muss man tief graben und bereit sein, das, was bei dieser Arbeit ans Licht kommt, anzuschauen und aufzuarbeiten. Mit ein wenig guten Willen und Meditation ist es nicht getan. Das hilft nur dann, wenn man relativ schnell erkennt, welches Denken einem in diese Lage gebracht hat.

Doch soweit sind viele Menschen noch nicht, obwohl sich immer mehr auf dem spirituellen Weg befinden.  Sie haben schon sehr viel an Aufarbeitung geleistet und fragen sich, weshalb immer noch nicht alles in ihrem Leben so funktioniert, wie sie das möchten.  Beziehungsweise, wie das die Selbsthilfebücher und Seminarleiter ihnen begreiflich machen wollen.

Es kann nicht funktionieren, weil weder die Aussage in einem Buch, noch ein Vortragender, eine Vortragende wissen kann, was tief in Ihnen darauf wartet, erlöst zu werden.
 
Das wissen nur Sie selbst! Es ist in den meisten Fällen so tief unter Schmerzen, Ängsten und vererbten Leiden verborgen, dass Sie selbst es nicht schaffen, alles ans Licht zu holen, was notwendig wäre, damit Ihr Leben wieder frei und glücklich sein kann.
 
Sie brauchen Hilfe bei der Aufarbeitung.Das bedeutet nicht, sich mit anderen über die verschiedenen Ursachen und Möglichkeiten von Vergebung und Heilung auszutauschen. Mit Affirmationen und Hilfsmittel wie Klänge, Düfte, Karten und anderes zu arbeiten, um mit positivem Denken darauf zu warten, dass es "erledigt" ist, gelingt bei Schwierigkeiten, die sich nur an der Oberfläche befinden, ganz gut. Funktioniert jedoch niemals bei den Konflikten, die die Seele belasten. 

Wen Ihr Körper und Ihre Seele sich durch leidvolle Empfindungen bemerkbar machen, ist es höchste Zeit, sich der Ursachenforschung zu stellen. Das kann niemand anderes als Sie! Sie müssen wirklich bereit sein, Ihre unterdrückten Gefühle, die Verhärtungen in Ihrem Seelenleben hinterlassen haben, der Neubelebung zuzuführen. Wenn Sie diese Vergebungsarbeit nicht aus vollem Herzen bewerkstelligen, werden Sie Ihre Heilung schwer in die Gänge kriegen. 
 
Übernehmen Sie die Verantwortung für Ihre persönlichen Probleme und Denkweisen, können Sie Katalysator für die Transformation der eigenen Seelenkraft sein. Eine gute, energetische Fachkraft kann Ihnen helfen, zum Bodensatz Ihrer Probleme vorzudringen. Es gibt zum Glück immer wieder Energetiker/Therapeuten, die in sich gefestigt, ein wunderbarer Kanal für göttliche Energien sind, wodurch es möglich ist, an deren hilfreicher Hand in die Tiefe des Unterbewusstseins abzusteigen. So eine stützende Hand ist notwendig, um die eigenen Widerstände aufzubrechen oder um das Brett vor dem Kopf zu entfernen, und einem liebevoll den Spiegel vorzuhalten. 

Energetiker wie Frau Barbara Ljubi wissen ein Lied davon zu singen, wie tief unten ein Mensch sein kann, ohne dass das Umfeld etwas davon mitbekommt. Immer mehr Personen funktionieren nach außen hin perfekt und verwahrlosen dabei hinter verschlossenen Türen. All ihre Kraft geht ins Aufrechterhalten des Schein, um nicht als Verlierertyp dazustehen. 
 
Immer mehr Menschen erkennen, dass der Weg der Seelenheilung mit professioneller Hilfe zu gehen, jener ist, der am erfolgreichsten ist. 

Unsere Werte -
Zurück zu unseren Wurzeln...

Seit einigen Jahren findet in Europa eine verstärkte Rückbesinnung auf traditionelle Werte statt. Lange Zeit haben wir im Westen, was das Spirituelle betrifft, fasziniert nach Osten geschaut. Doch immer mehr fangen wir an, unsere eigenen Wurzeln zu hinterfragen.
Denn es ist eine Zeit, die alle Menschen zwingt, sich wieder mehr ihrer eigenen Urkraft zuzuwenden. Gewaltige Energien strömen auf uns ein; Energien aus dem Universum, deren Schwingungen die neue Zeit beinhalten und die uns helfen können, uns mehr auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wie auch Energien aus den verschiedenen Kulturen, die die Menschen auf ihren Völkerwanderungen mitbringen.

Das ist eine herausfordernde Zeit – für die Europäer und für die Menschen, die auf der Suche nach einer neuen Heimat sind. Es wird sich vieles für uns ändern und wir sind aufgefordert, diese Umwälzungen zu nützen, um uns unserer Urkraft wieder bewusster zu werden und den anderen zu helfen, das für sie Neue anzunehmen.

Unsere eigene Geschichte ist so reich an Erfahrungen und  auch an Erkenntnissen. Besinnen wir uns darauf und stehen wir zum Erbe unserer Ahnen. So wie kein Baum gedeiht, wenn er keinen Halt findet, so brauchen wir die Rückbesinnung an unseren Ursprung. An jene Zeit, in der Körper, Geist und Seele eine Einheit bildeten und jeder wusste, dass die Vorstellung eines gesunden Körpers, einer friedlichen Umwelt genau das ins Leben bringt.
Wir alle sind ein Zusammenfluss von Energien der Schöpferquelle. Deshalb könnten wir den ganzen Dramen der Welt eine Wendung geben, genauso wie das Handeln anderer Menschen uns weiter zu bewegen vermag. Werden wir uns darüber klar, dass diese Zeit mit allen Auswirkungen eine Zeit ist, der wir mit großem Vertrauen in göttliche Führung entgegenwirken könnten.

Viele von uns, die sich schon lange mit den Auswirkungen steigenden Lichteinflusses beschäftigen, wissen, dass in der Dualität dem Licht immer der Schatten gegenübersteht.
Die kontinuierlich steigende Schwingungserhöhung bringt es mit sich, dass der Widerstand dagegen, immer schlimmere Auswirkungen nach sich zieht. Werden wir uns doch bewusst, dass Angst, die durch Bilder in Endlosschleifen in den Medien ständig am „köcheln“ gehalten wird, genau davon mehr erzeugt. Wenn keiner diesen Bildern und Berichten, den unzähligen Filmen von Gewalt und Terror mehr Aufmerksamkeit schenken und stattdessen in seinem Innern und dem eigenen Umfeld für mehr Frieden sorgen würde, bekämen diese Schreckensbilder keine nährende Energie mehr.

Werden wir uns der eigenen Macht und Kraft wieder mehr bewusst. Lassen wir uns nicht von einer Schar scheinbar Mächtigen in ihre Energie hineinziehen, die doch nur ein Ziel hat, dass andere für ihre Interessen kämpfen.

Die Mehrheit der Menschen will in Freude, in Frieden und in Freiheit leben!
Hinterlassen wir unseren Kindern und Enkelkindern eine Welt frei von Angst. In der sie ihren Neigungen und Wünschen nachgehen, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.

Freude, Frieden und in Freiheit zu leben, warum lenken wir unsere ganze Kraft nicht auf diesen Umstand? Wir wissen mittlerweile, dass wir mit unserem Bewusstsein, Frieden und Freiheit manifestieren und dem grausamen Spiel der Mächtigen auf diese Art und Weise ein Ende bereiten könnten!

Denn wenn keiner mehr den Ball zurückspielen würde, den gewissenlose Spieler rücksichtslos anstoßen, wie könnten dann Krieg und Vertreibung aufrechterhalten werden?

Jeder von uns, der sich dessen bewusst wird, hat es in der Hand, am Frieden mitzuwirken. Vom eigenen Umfeld aus wird es sich immer weiter ausbreiten. Hin zu einer gewaltigen Wellenbewegung von Miteinander und neuer Seelenstärke. Hin zur Erkenntnis, dass jeder Einzelne die Macht und die Verpflichtung hat, sich für das einzusetzen, was ihm und allen anderen zum Besten ist.

Hören wir auf uns von Angst machenden Bildern und Filmen, die in einer ständig wiederkehrenden Folge unser Bewusstsein traktieren, immer tiefer in die Angst fallen zu lassen. 
Das Streben nach Geld, nach mehr Macht und Einfluss ist Ursache dafür, dass eine geringe Anzahl mehr bekommt und viele Millionen immer weniger. Bis sie Leben und Heimat verlieren und nicht verstehen, wie Gott das zulässt.

Doch nicht Gott ist es, der Hass, Unfrieden und Kriege schürt und Verantwortung dafür trägt, sondern allein der Mensch. Jene Seelen, die für sich den Weg von der Abkehr des Lichts gewählt haben. 

Gott ist Liebe. Er gab uns den freien Willen, die freie Entscheidung. Es liegt an uns allein, wie wir mit dieser Gabe umgehen.  
Jedem Einzelnen obliegt es, sich für mehr Frieden und Miteinander einzusetzen. Es ist eine Entscheidung, die wir tagtäglich neu bekräftigen, wenn wir uns nicht in die Angst machende Maschinerie jener einklinken, die genau dies schüren.

Möge jedem von uns klar werden, dass in der Zeit des Wandels es gravierender denn je ist, sich seiner eigenen Wurzeln bewusst zu sein. Zu wissen, wohin man gehört. Sich seiner Urkraft wieder anzunähern. Mehr denn je könnten unsere Ahnen uns in dieser Zeit des Umbruchs Halt geben. Sie lebten die Erkenntnis vor, dass alles mit allem verbunden ist, dass wir Teil eines großen Ganzen sind, das wir nicht nach Belieben manipulieren dürfen. 

Dass wir unsere Liebe ausdrücken sollen, denn sie ist der Katalysator für alles Leben. 
Wenn wir im Dunklen sitzen und in der Angst bleiben lassen wir Liebe nicht zu. 
Erlauben wir der Liebe sich in unserem Leben auszubreiten, werden die dunklen Schatten erkennen, dass sie am Verlieren sind. 
Liebe ist einfach – in all ihrer Tiefgründigkeit, Reinheit und Besonderheit. Gehen wir zurück in die Einfachheit, in die Verbindung mit allem, was ist.


Ich stelle mir vor, ich gehe einen Weg
An dem ich die Liebe sehe.
Nichts anderes ist mehr wichtig.
Während ich gehe und gehe.
Ich stelle mir vor, ich gehe einen Weg
An dem Herzen sich öffnen weit.
Wenn ich im anderen den Bruder ehre,
Bin ich für die Liebe bereit.
Ich stelle mir vor, ich gehe einen Weg
An dem Gedanken sich erheben.
Die ich einst säte, kommen zurück
Und verändern mein Leben.
Ich stelle mir vor, ich gehe einen Weg
An dem ich die Liebe wähle.
Sie leuchtet alle Zeitalter hindurch
Liebe ist meine Seele.